Das Kreuz mit dem Kreuzkraut

Den Spruch in der Überschrift kann (und sollte!) man wörtlich nehmen. Das Jakobs-Kreuzkraut sieht zwar wunderschön aus, aber damit wären alle seine Vorteile auch schon so gut wie aufgezählt – denn es ist giftig!

Obwohl eine heimische Pflanze setzt sie sich erst in den letzten Jahren durch, leider. Das Gewächs ist in allen Teilen toxisch (beim Herausreissen also Handschuhe anziehen), vor allem aber in den Blüten. Es schmeckt frisch gepflückt zwar bitter, aber in der Heuform geht dieser Geschmack wohl verloren, so dass die leberschädigenden Alkaloide ihre letztlich tödliche Wirkung entfalten können.

Dies geht sogar soweit, dass die Mahd von Wiesen mit dem Kraut nicht verkauft werden darf.

 

Aber wie erkenne ich das Zeugs? Gute Frage – denn gelbblühene Pflanzen sind ja keine Seltenheit. Schauen Sie sich die Bilder an – was haben die gemeinsam? Richtig, eine Wuchshöhe bis zu 100 cm, 12-15 zungenförmige Blütenblätter und fiedrige Blätter am Stiel.

 

1 thought on “Das Kreuz mit dem Kreuzkraut”

  1. Ich will nicht abstreiten, dass diese Pflanze besonders den Landwirten Probleme bereitet, aber sie hat sicher mehr Positives zu bieten, als nur ihre hübsche Erscheinung; – wie auch schon die Bilder belegen: Hummeln, Schmetterlinge und Raupen mögen sie. Und sie ist bei kundiger Anwendung auch eine bewährte Heilpflanze. Wobei ihr ganzes Potential wahrscheinlich noch nicht einmal erkannt worden ist.

    Manchmal expandieren Pflanzenarten – manchmal auch explosiv, was auch Probleme bereiten kann. Manchmal verschwinden Pflanzenarten bis zum Aussterben, was auch Sorgen bereiten kann.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.