Reptil des Jahres: die Zauneidechse

Früher als “kleiner Koten” ging man gerne zum Bahndamm. Dort konnte man (pünktliche!) Züge sehen und auf dem von der Sonne erwärmten Schotter tummelten sich jede Menge Eidechsen. Beides ist leider vorbei: die Zuverlässigkeit der Züge (ich selber war 43 Jahre Bahnfahrer) sowie – ungleich tragischer – die Präsenz der Zauneidechsen. Bei uns im Emsdettener Weiterlesen…

Zählaktion: Stunde der Wintervögel 2020

Hallo zusammen, vielleicht sehen wir uns ja idealerweise schon am 18.01. zur monatlichen NABU-Freiwilligenaktion 😉 .  Aber auch am vorhergehenden Wochenende können Sie als Tierfreund bereits aktiv werden: Sie brauchen auch nicht ins Emsdettener Venn rauszufahren, sondern können direkt von zu Hause  – unserethalben beim Vernaschen der leckeren Restbestände des Weihnachtstellers – ein gutes Werk Weiterlesen…

Fischräuber im Venn?

Der Fremdenverkehrsführer von Dummsdorfer Siel reckt seine Hand zeigend, nein  – anklagend nach oben: “Da oben fliegen sie – die Hauptschuldigen der leergefischten Weltmeere.” Tatsächlich, man erkennt fern am Himmel einige kreisende Kormorane. Nur wer weiterhin zum Horizont schaut kann hingegen die einlaufende Hochsee-Fangflotte erkennen. Sie hatte in den vergangenen Wochen mit Schlepp- und Treibnetzen Weiterlesen…

Spinnen im Herbst-Tau

“Igitt, ich mag überhaupt keine Insekten”, werden einige der Betrachter beim Erblicken dieses Beitrages ausrufen, aber es sind korrekt gesagt überhaupt garkeine!!! Letztere haben nämlich exakt 6 Beine, Spinnen hingegen 8! Also, einmal tief durchatmen; wir werden versuchen, auch andere Vorurteile abzubauen: Die Kreuzspinnen – deren Namen sich auf die Flecken am Rücken bezieht – Weiterlesen…

Blind zum Venn schleichen

Vor einigen Tagen gelang uns der Schnappschuss einer Blindschleiche in der Nähe des Emsdettener Venns. “Klar”, dachte ich, “Nähe – die ist doch blind und hat das Moor deshalb noch garnicht gefunden”. Was natürlich völliger Quatsch ist, denn diese bis knapp 60 cm langen Tierchen können in der Tat gut sehen. Der Name ist vielmehr Weiterlesen…

Libellen im Herbst

Schon von weitem stechen einem die roten, blauen, grünen etc. Flugkünstler mit ihren unabhängig voneinander einsetzbaren Doppelschwingen ins Auge, die selbst zu Schweb- oder Rückwärtsflug befähigen. Wobei, nebenbei bemerkt, sie garnicht stechen können, weil das mangels Stachel schlichtweg nicht geht! Aber sonst ist das Leben der Libellen einige Sätze wert: Vorwiegend in der Nähe von Weiterlesen…

Bilanz NABU-Insektensommer 2019

Wenn wir im Amazonasgebiet leben würden, hätten wir unter den dortigen, von Profitgier “entflammten” Großgrundbesitzern mit ihrem – zumindest geistigen – Brandstifter Bolsonaro wohl keine Chance gehabt, überhaupt einen Insektensommer durchzuführen. Es sei denn natürlich, man könnte mittels forensischer Untersuchungen in der Asche der abgefackelten Regenwaldbereiche noch irgendwelche Rest-DNA ausmachen. Schlimm, dass es solche Leute Weiterlesen…

Ring frei zur zweiten Runde …

Ergänzend könnte es auch “Venn frei …” oder auch “Garten frei …” heissen, je nachdem, wo Sie zählen möchten. Die Rede ist hier natürlich von unserer zweiten Runde des NABU-Insektensommers, der vom 02. bis 11.08. 2019 stattfindet. Erneut geht es darum, festzustellen, wer in unserer Insektenwelt trotz Wegfalls von Blühstreifen und vor allem Gülle- plus Weiterlesen…

Störche

So kurz und knackig wie die Überschrift hat uns auch das Ankommen der Weißstörche überrascht: Auf einmal waren sie da! Und zwar nicht in der Einzahl wie derzeit bei vielen Schmetterlingsarten, sondern gleich im Schwarm.   Wie zu sehen durchstöbern sie die gemähten Feuchtwiesen (die aufgrund des bis vor Kurzem ausstehenden Regens eigentlich fast schon Weiterlesen…